Foodboard Brunch, so einfach machst du 10 Fingerfood Rezepte selbst
Mini-Pancake-Spieße: Der Frühstücks-Klassiker handlich serviert
Pancakes gehören zu jedem guten Brunch dazu, aber am Buffet sind große Fladen oft unpraktisch, weil man sie schneiden muss und sie schnell matschig werden. Unsere Lösung sind diese kleinen Spieße. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern lassen sich auch perfekt mit einem Haps essen.
Der Trick mit der Flasche
Damit die Pancakes alle ungefähr die gleiche Größe haben und wirklich rund werden, gibt es einen einfachen Kniff. Fülle den fertigen Teig, den wir aus Eiern, Milch, Mehl und etwas Backpulver angerührt haben, in eine saubere Quetschflasche. So kannst du den Teig viel präziser in die Pfanne portionieren. Ein kleiner Klecks reicht völlig aus, oder du nimmst so viel Teig, wie du deine Pancakes haben möchtest.
Sobald sich auf der Oberseite kleine Bläschen bilden, wendest du sie kurz. Wenn du eine gute beschichtete Pfanne hast, brauchst du kaum Fett, was die Sache gesünder macht und dafür sorgt, dass sie gleichmäßig braun werden.
Das Aufspießen
Für einen Spieß nimmst du dir etwa fünf bis sechs dieser Mini-Pancakes und stapelst sie übereinander. Obenauf kommt eine frische Blaubeere oder eine Himbeere, die das Ganze fixiert. Wenn du magst, kannst du vor dem Servieren noch ganz dezent Puderzucker drüberstäuben.
Mein Tipp für den perfekten Teig:
Lass den Teig nach dem Anrühren etwa fünf bis zehn Minuten stehen, bevor du ihn in die Flasche füllst. So kann sich das Mehl richtig mit der Flüssigkeit verbinden und die Pancakes werden deutlich fluffiger. Wenn du merkst, dass der Teig zu dickflüssig für die Flasche ist, gib einfach noch einen Schluck Milch dazu. Ansonsten kannst du auch das Eiweiß getrennt vom Eigelb steif schlagen. Das steif geschlagene Eiweiß kann dann vorsichtig unter den Teig gehoben werden. Achtung- damit wird der Pancake ordentlich fluffig, aber auch etwas trockener.
Mini Franzbrötchen aus Blätterteig: Der Hamburger Klassiker im Mini Format
Zimt und Zucker gehen eigentlich immer, oder? Normalerweise macht man Franzbrötchen aus einem aufwendigen Hefeteig, aber für unser schnelles Board nutzen wir einen kleinen Trick: fertigen Blätterteig.
Das spart dir das stundenlange Warten, während der Teig geht, und das Ergebnis ist trotzdem super knusprig und karamellig.
Vorbereiten und Rollen
Zuerst rollst du den aufgetauten Blätterteig flach aus. Bestreiche die ganze Fläche großzügig mit flüssiger Butter und streue dann eine ordentliche Mischung aus Zimt und Zucker darüber. Sei hier nicht zu sparsam, denn das ist später der Kern des Geschmacks. Danach rollst du den Teig von der langen Seite her eng auf, sodass eine lange Rolle entsteht. Schneide diese Rolle jetzt in Scheiben, die etwa einen halben Zentimeter dick sind.
Der Trick für die richtige Form
Jetzt kommt der entscheidende Handgriff, den du auch auf dem Foto siehst. Damit aus den einfachen Schnecken auch echte Franzbrötchen werden, stellst du die Scheiben hochkant hin. Nimm dir einen Strohhalm, einen Kochlöffelstiel oder einfach den Handrücken eines Messers und drücke die Scheibe in der Mitte kräftig nach unten. Dadurch drücken sich die Schichten an den Seiten nach oben und außen, was die typische Form ergibt.
Mein praktischer Tipp:
Drück wirklich mutig bis fast auf den Boden durch. Im Ofen geht der Blätterteig stark auf, und wenn du zu vorsichtig bist, verliert sich die Form beim Backen wieder und du hast am Ende doch nur normale Zimtschnecken.
Ab in den Ofen
Die kleinen Teilchen kommen dann bei 160 Grad für etwa 15 Minuten in den Ofen. Warte, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben und der Zucker an den Rändern leicht karamellisiert. Lass sie kurz abkühlen, bevor du sie auf das Brett legst, damit sie richtig stabil und knusprig werden.
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du die Reste vom Blätterteig, die vielleicht beim Zuschneiden für andere Snacks übrig geblieben sind, hier wunderbar verarbeiten kannst. Einfach die Schnipsel mit Zimt und Zucker verkneten und mitbacken, bei uns kommt nichts weg.
Tortellini Spieße: Der Nudelsalat am Stiel
Wenn du Lust auf etwas Herzhaftes hast, das aber nicht zu schwer im Magen liegt, sind diese Spieße perfekt. Im Grunde genommen ist das ein kleiner Nudelsalat, den man ohne Gabel und Schüssel direkt von der Hand essen kann. Das macht sie zu einem der unkompliziertesten Snacks auf unserer ganzen Platte.
Die richtige Pasta wählen
Zuerst kochst du die Tortellini ganz normal in Salzwasser. Ich empfehle dir hier die frischen Tortellini aus dem Kühlregal, am besten mit einer Käse oder Ricotta Füllung. Die sind meistens etwas elastischer als die getrocknete Variante und brechen nicht so schnell durch, wenn du den Holzspieß durchschiebst. Achte unbedingt darauf, sie wirklich nur bissfest zu kochen. Wenn sie zu weich sind, rutschen sie später einfach vom Spieß runter, und das wollen wir ja vermeiden.
Marinieren für den Geschmack
Nach dem Kochen gießt du die Nudeln ab und lässt sie komplett auskühlen. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gib die kalten Tortellini in eine Schüssel und vermenge sie mit Olivenöl, fein gehacktem Basilikum, Salz und Pfeffer. Viele machen den Fehler und spießen die Nudeln trocken auf, aber wenn du sie vorher marinierst, nehmen sie das Aroma viel besser an und glänzen auch schön auf dem Brett. Zudem kleben sie so nicht aneinander, falls du sie schon etwas früher vorbereitest.
Das Aufspießen
Nimm dir die kleinen Holzspieße und wechsle die Zutaten ab. Wir nehmen eine marinierte Tortellini, eine kleine Kirschtomate und eine Mini Mozzarellakugel. Das sorgt für eine tolle Optik, die an die klassischen Caprese Häppchen erinnert, aber durch die Pasta deutlich satter macht.
Ein erlebter Praxistipp:
Wenn du merkst, dass die Tomaten oder der Mozzarella sehr feucht sind, tupfe sie kurz mit einem Küchentuch ab, bevor du sie aufspießt. So verhinderst du, dass die Flüssigkeit über das ganze Foodboard läuft und andere Sachen, wie zum Beispiel die Franzbrötchen, aufweicht.
Laugen Sesam Cabanossi: Der herzhafte Klassiker im Teigmantel
Diese kleinen Rollen sind absolut unkompliziert und brauchen nur drei Hauptzutaten. Wir nutzen hier den Teig von tiefgekühlten Laugenstangen, weil der schon perfekt ist und im Ofen diese tolle, dunkle Farbe bekommt, die so gut zur Cabanossi passt.
Den Teig vorbereiten
Nimm dir die gefrorenen Laugenstangen aus dem Tiefkühler und lass sie etwa 10 bis 15 Minuten antauen. Sie sollten noch kühl und stabil sein, aber so weich, dass du sie mit einem Messer in der Mitte halbieren kannst. Wenn der Teig zu warm wird, klebt er an den Händen und lässt sich nicht mehr schön wickeln.
Wickeln und Bestreichen
Nimm dir eine Mini Cabanossi und wickle den halbierten Teigstreifen spiralförmig darum herum. Wie du auf dem Bild siehst, fängst du an einem Ende an und lässt den Teig leicht überlappen. Es macht gar nichts, wenn das Würstchen an den Enden noch ein bisschen rausschaut, das sieht nach dem Backen sogar richtig rustikal aus.
Bevor die Teile in den Ofen wandern, pinselst du sie mit etwas verquirltem Eigelb ein. Das sorgt für einen schönen Glanz und dient gleichzeitig als Kleber für den Sesam. Wir nehmen hier hellen Sesam, weil der auf dem dunklen Laugenteig optisch richtig was her macht.
Ein wichtiger Praxistipp:
Wenn du merkst, dass der Laugenteig beim Wickeln reißt, war er wahrscheinlich noch zu kalt. Drück die Stelle einfach mit den Fingern wieder fest zusammen, im Ofen verbindet sich der Teig beim Aufgehen sowieso wieder. Achte auch darauf, das Backpapier nicht zu fetten, der Teig hat meistens genug Fett, damit nichts kleben bleibt.
Backen und Anrichten
Die kleinen Rollen kommen bei 160 Grad für etwa 10 bis 15 Minuten in den Ofen. Sobald der Teig schön aufgegangen ist und die Farbe der typischen Laugenstangen hat, sind sie fertig. Du kannst sie nach dem Abkühlen noch auf kleine Holzspieße stecken, dann passen sie optisch perfekt zum Rest des Boards und lassen sich noch einfacher greifen.
Käsekuchen Sticks: Der einfache Kuchen Hack vom Stiel
Kuchen auf einem Buffet ist oft so eine Sache. Entweder man braucht Kuchengabeln und Teller, oder die Stücke sind so groß, dass die Gäste nach einem halben Stück schon satt sind. Unsere Sticks lösen das Problem, weil sie handlich sind und durch die Stiele wie ein Eis gegessen werden können.
Vorbereiten und Schneiden
Nimm dir einen einfachen Käsekuchen aus der Tiefkühlung und lass ihn nur so weit antauen, dass du ihn gut schneiden kannst. Er sollte im Kern noch fest sein. Schneide den runden Kuchen in etwa zwölf bis 16 gleich große, schmale Stücke. In das breite Ende jedes Stücks schiebst du jetzt vorsichtig einen Holzstiel, genau so, wie du es auf dem Bild mit dem ganzen Kuchen siehst.
Jetzt kommt der entscheidende Teil: Die Kuchenstücke müssen noch mal für mindestens 60 Minuten in den Gefrierschrank. Das machen wir nicht ohne Grund. Wenn der Käsekuchen richtig kalt oder sogar leicht angefroren ist, lässt er sich viel sauberer mit Schokolade überziehen. Die warme Schokolade wird auf dem kalten Kuchen sofort fest und läuft dir nicht überall weg. Außerdem hält der Stiel im gefrorenen Kuchen viel besser, wenn du ihn später beim Verzieren in der Hand hältst.
Verzieren ohne Schnickschnack
Sobald die Sticks gut durchgekühlt sind, bereitest du deine Schokolade vor. Wir haben hier Zartbitterschokolade geschmolzen und die Spitzen der Kuchenstücke eingetunkt. Für die Optik haben wir mit weißer Schokolade feine Linien darüber gezogen und zwei kleine Giotto darauf gesetzt. Das sieht edel aus, ist aber eigentlich nur eine Sache von wenigen Minuten.
Mein Tipp für die Stabilität:
Achte beim Reinschieben der Stiele darauf, dass du etwa bis zur Hälfte des Kuchenstücks gehst. Wenn der Stiel zu kurz drin steckt, bricht das schwere Käsekuchenstück beim Anheben einfach ab. Und falls dir beim Schneiden mal ein Stück zerbricht, kein Problem, das ist dann eben der Test Happen für den Koch.
Gefüllte Bacon Eier: Der herzhafte Klassiker mit Crunch
Eier gehören zum Frühstück einfach dazu, aber statt normaler gekochter Eier machen wir daraus kleine, herzhafte Häppchen. Das sieht auf dem Board nicht nur schöner aus, sondern schmeckt durch die würzige Creme auch viel besser.
Eier kochen und vorbereiten
Zuerst kochst du die Eier hart, also etwa neun bis zehn Minuten. Schrecke sie danach direkt mit kaltem Wasser ab, damit sie sich besser pellen lassen. Sobald sie ausgekühlt sind, halbierst du sie längs mit einem scharfen Messer. Nimm das Eigelb vorsichtig mit einem kleinen Löffel heraus und gib es in eine separate Schüssel. Achte darauf, dass das Eiweiß dabei nicht einreißt, damit wir später eine schöne Form zum Befüllen haben.
Die Füllung anrühren
Das Eigelb zerdrückst du jetzt mit einer Gabel so fein wie möglich. Mische dann etwas Mayonnaise und einen Klecks Senf unter. Verrühre alles so lange, bis eine richtig glatte, cremige Masse entsteht. Wer es etwas würziger mag, kann noch eine Prise Salz und Pfeffer dazugeben, aber sei vorsichtig, da der Bacon später auch noch ordentlich Salz mitbringt.
Das Topping macht den Unterschied
Jetzt füllst du die Creme zurück in die Eiweißhälften. Das geht am einfachsten mit einem Spritzbeutel, aber ein kleiner Löffel tut es natürlich auch. Oben drauf kommt jetzt der Star der Show: klein gehackter, kross gebratener Bacon. Ein kleiner Zweig frischer Dill bringt noch etwas andere Farbe mit auf das Board.
Mein Praxistipp:
Wenn du keinen Spritzbeutel zur Hand hast, nimm einfach einen Gefrierbeutel und schneide eine kleine Ecke ab. So bekommst du die Creme viel sauberer in die Eier, als wenn du mit dem Löffel hantierst. Und noch ein kleiner Trick: Damit die Eier auf dem Board nicht hin und her rutschen, kannst du unten an der Rundung des Eiweißes ein winziges Stück abschneiden, sodass eine gerade Standfläche entsteht.
Käse Schinken Schnecken: Herzhaft, saftig und schnell gerollt
Blätterteig ist bei solchen Platten einfach ein Alleskönner. Wir machen hier keine Wissenschaft draus, sondern belegen den Teig mit dem, was meistens sowieso im Kühlschrank liegt. Das Ergebnis sieht durch das Backen in der Form am Ende fast aus wie ein kleines Zupfbrot, was auf dem Board richtig gut aussieht.
Belegen und Rollen
Zuerst rollst du den kalten Blätterteig auf dem Backpapier aus. Belege die Fläche gleichmäßig mit Schinkenscheiben und streue ordentlich geriebenen Käse darüber. Ich nehme hier gern einen würzigen Bergkäse oder Emmentaler, damit man den Käse auch wirklich herausschmeckt.
Mein Praxistipp:
Lass am oberen Rand etwa zwei Zentimeter Platz und belege den Teig dort nicht. Wenn du die Rolle am Ende festdrückst, klebt der Teig dort besser zusammen und die Schnecken gehen im Ofen nicht so leicht auf. Wenn du magst, kannst du unter den Schinken auch eine ganz dünne Schicht Frischkäse oder Senf streichen, das macht die Schnecken noch saftiger.
Schneiden und in Form bringen
Rolle den Teig von der langen Seite her eng auf. Danach schneidest du die Rolle in etwa zwei bis drei Zentimeter dicke Scheiben. Jetzt kommt der Clou für die Optik, wie du sie auf den Bildern siehst: Leg die Schnecken nicht einzeln auf ein Blech, sondern setze sie dicht an dicht in eine kleine Auflaufform oder einen Backrahmen.
Durch das enge Aneinanderliegen backen die Schnecken zusammen. Das hat den Vorteil, dass die Seiten nicht austrocknen und der Kern richtig schön weich und käsig bleibt. Wie du auf dem ersten Foto erkennst, kannst du später einfach drei oder vier Stück als "Stange" abbrechen und auf das Board legen.
Der letzte Schliff
Bevor es in den Ofen geht, verquirlst du ein Eigelb und pinselst die Oberseite der Schnecken damit ein. Streue etwas frische oder getrocknete Petersilie darüber. Backe sie bei etwa 180 Grad Ober, Unterhitze für 15 bis 20 Minuten, bis sie richtig schön goldbraun glänzen.
Ein kleiner Tipp für den Anschnitt:
Wenn du die Rolle schneidest, nimm ein Messer ohne Zacken und lass es eher gleiten als zu drücken. So verhinderst du, dass du den Blätterteig beim Schneiden platt drückst und die Schichten verkleben.
Herzhafte Mini Croissants: Der kleine Sandwich Snack
Wenn du auf das große Übersichtsbild schaust, siehst du die kleinen Croissants im unteren Bereich liegen. Sie bringen eine tolle Struktur auf das Brett, weil sie durch ihre geschichtete Form richtig was hermachen. Der Clou ist, dass wir sie erst backen und dann wie ein Brötchen füllen.
Schneiden und Rollen
Nimm dir eine Packung frischen Blätterteig und breite ihn vor dir aus. Statt Quadrate oder Streifen zu schneiden, teilst du den Teig in schmale, lange Dreiecke. Das geht am einfachsten, wenn du den Teig erst in Rechtecke schneidest und diese dann einmal diagonal halbierst.
Fange an der breiten Seite des Dreiecks an und rolle den Teig zur Spitze hin eng auf. Achte darauf, dass die Spitze am Ende unten liegt, damit sich das Croissant im Ofen nicht wieder aufrollt. Biege die Enden ganz leicht zur Mitte, damit die typische Croissant Form entsteht.
Backen und Füllen
Backe die Mini Croissants bei etwa 180 Grad für 10 bis 12 Minuten goldbraun. Lass sie danach unbedingt komplett auskühlen. Wenn sie noch warm sind, lässt sich der Frischkäse nicht ordentlich verstreichen und der Salat wird sofort welk.
Sobald sie kalt sind, schneidest du sie mit einem kleinen Sägemesser vorsichtig waagerecht auf, aber nur so weit, dass sie hinten noch zusammenhalten. Jetzt geht es ans Belegen:
- Bestreiche die untere Hälfte großzügig mit Frischkäse.
- Lege ein kleines Blatt Salat (zum Beispiel Feldsalat oder ein Stück Kopfsalat) darauf.
- Falte eine kleine Scheibe Schinken und ein Stück Käse so zusammen, dass sie genau in das Croissant passen.
- Klappe den Deckel wieder zu und drücke ihn ganz leicht an.
Ein einfacher Praxistipp:
Damit die Croissants auf dem Board nicht so trocken wirken, kannst du den Frischkäse vorher mit ein paar Kräutern oder einem Spritzer Zitrone verfeinern. Das passt super zum Schinken und Käse. Wenn du die Croissants schon morgens vorbereitest, wickle sie bis zum Servieren in ein leicht feuchtes Küchentuch oder stelle sie in eine verschließbare Box, damit der Blätterteig nicht zu hart wird.
Pfannkuchensticks: Die süße Rolle mit frischem Obst
Pfannkuchen am Stück sind auf einem Buffet oft unhandlich. Entweder sie werden kalt oder man braucht Besteck. Diese Sticks lösen das Problem. Wir backen die Pfannkuchen ganz klassisch, bringen sie dann aber in eine Form, die man wunderbar aufspießen kann.
Den Teig anrühren und backen
Zuerst rührst du den Teig aus den Eiern, der Milch, dem Mehl, einer Prise Salz und dem Zucker an. Achte darauf, dass keine Klümpchen bleiben. Wenn du Zeit hast, lass den Teig ein paar Minuten quellen.
Beim Backen in der Pfanne ist wichtig: Wir wollen keine dicken, fluffigen Pancakes, sondern eher dünne Pfannkuchen, fast wie Crêpes. Nur so lassen sie sich später sauber aufrollen, ohne zu brechen. Nimm nur ganz wenig Fett in der Pfanne, damit die Oberfläche schön gleichmäßig goldgelb wird.
Rollen, Schneiden und Stecken
Sobald die Pfannkuchen abgekühlt sind, rollst du sie eng auf. Wie du auf dem Bild siehst, schneiden wir die Rolle dann in etwa zwei Zentimeter breite Streifen. So entstehen diese hübschen Schnecken.
Jetzt nimmst du dir lange Holzspieße und wechselst ab: Eine Pfannkuchenrolle, ein Stück Banane, eine Erdbeere und dann wieder von vorne.
Mein Tipp:
Bananen werden bekanntlich schnell braun, wenn sie an der Luft liegen. Wenn du das Board schon ein bisschen früher vorbereitest, beträufle die Bananenscheiben ganz kurz mit etwas Zitronensaft. Man schmeckt es kaum, aber es hält die Farbe frisch. Achte auch darauf, das Obst erst kurz vor dem Aufspießen zu schneiden, damit es nicht wässert und den Pfannkuchen matschig macht.
Lachs Dill Cracker: Die edle Füllung im Doppelpack
Wenn du deine Gäste so richtig beeindrucken willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, sind diese Cracker genau das Richtige. Wir nehmen hier nicht einfach nur Frischkäse, sondern mischen uns eine Lachscreme zusammen, die perfekt zu den salzigen Crackern passt.
Die Füllung anrühren
Zuerst kümmern wir uns um das Herzstück. Nimm dir etwas Räucherlachs und zupfe ihn in feine Stücke in eine Schüssel. Dazu kommen ein paar ordentliche Kleckse Natur Frischkäse. Du kannst den Frischkäse einfach mit einem Löffel als kleine Kugeln direkt auf den Lachs setzen.
Jetzt kommt der Schnittlauch dazu. Mach es dir hier einfach und nimm eine Küchenschere. Schneide die Halme direkt über der Schüssel in feine Röllchen. Das spart das Schneidbrett und der Schnittlauch wird sauber geschnitten, ohne zu zerquetschen. Verrühre alles mit einem Spritzer Zitrone und etwas Pfeffer zu einer cremigen Masse. Salz brauchst du meistens gar nicht, weil der Lachs und die Cracker schon genug mitbringen.
Das Sandwich Prinzip
Nimm zwei einfache, runde Salzcracker. Streiche eine ordentliche Schicht deiner Lachscreme auf die Unterseite des ersten Crackers und setze den zweiten wie einen Deckel oben drauf. Drücke sie ganz leicht zusammen, sodass die Creme am Rand minimal hervorquillt. Das ist unser "Kleber" für den nächsten Schritt.
Das Dill Finish
Hacke den frischen Dill so fein wie möglich und gib ihn auf einen flachen Teller. Jetzt rollst du das Cracker Sandwich wie ein Rad einmal komplett durch den Dill. Durch den Frischkäse am Rand bleibt das Grün perfekt kleben und es entsteht ein richtig schöner, grüner Kranz.
Mein Tipp:
Da Cracker durch den Frischkäse und den Lachs relativ schnell weich werden, ist das Timing hier wichtig. Bereite die Lachscreme ruhig schon vorher vor und bewahre sie im Kühlschrank auf. Das Zusammenbauen und Rollen im Dill solltest du aber erst kurz vor dem Servieren machen. So bleibt der Cracker richtig schön knackig, wenn deine Gäste zugreifen.
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Vorbereitung
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Zubereitung
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Gesamtzeit
Zutaten
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3 3 Packungen frischer Blätterteig (aus der Kühlung)
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1 Packung Laugenstangen (tiefgekühlt)
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1 runder Käsekuchen (tiefgekühlt)
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1 Packung Mini Mozzarellakugeln
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1 Packung runde Salzcracker
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1 Packung Mini Cabanossi
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1 Packung Schinken (in Scheiben)
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1 Packung Bacon
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100 g Räucherlachs
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Kirschtomaten
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1 kleiner Kopfsalat oder Feldsalat
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1 Bio Zitrone
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400 ml Milch
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400 g Frischkäse (Natur)
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Mayonnaise und Senf
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150 g geriebener Käse
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Etwas Butter
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250 g Weizenmehl
Gewürze
Zubereitung
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1Mini Franzbrötchen: Blätterteig mit Butter und Zimt-Zucker bestreichen, rollen, in 0,5 cm Scheiben schneiden, mittig mit einem Stab eindrücken und bei 160 °C ca. 15 Minuten backen.
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2Käsekuchen Sticks: Den leicht angetauten Kuchen in Stücke schneiden, Stiele einschieben und 60 Minuten einfrieren, danach die Spitzen in geschmolzene Schokolade tauchen und mit Nusskugeln verzieren.
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3Schoko Heidelbeeren: Heidelbeeren aufspießen, zur Hälfte in Schokolade tunken und auf kleinen Schokopools auf Backpapier fest werden lassen.
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4Teige anrühren und backen: Pfannkuchensticks: Aus 2 Eiern, 200 ml Milch, 120 g Mehl, Salz und 1 TL Zucker einen dünnen Teig backen, rollen, in Streifen schneiden und mit Obst aufspießen.
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5Mini Pancake Spieße: Den gleichen Teig (zusätzlich mit 1 TL Backpulver) per Quetschflasche als Mini Kleckse backen, stapeln und mit Beeren aufspießen.
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6Käse Schinken Schnecken: Blätterteig mit Schinken und Käse belegen, rollen, in Scheiben schneiden, dicht in eine Form setzen, mit Eigelb und Petersilie bestreichen und bei 180 °C ca. 20 Minuten goldbraun backen.
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7Herzhafte Häppchen rollen und füllen: Laugen Cabanossi: Laugenstangen antauen, längs halbieren, um die Würstchen wickeln, mit Eigelb und Sesam bestreuen und bei 160 °C ca. 12 Minuten backen.
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8Gefüllte Bacon Eier: Eier hart kochen, Eigelb mit Mayo und Senf cremig rühren, zurückfüllen und mit krossem Bacon und Dill toppen.
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9Tortellini Spieße: Tortellini bissfest garen, abkühlen, mit Öl und Basilikum marinieren und mit Tomaten sowie Mozzarella aufspießen.
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10Mini Croissants: Blätterteig Dreiecke rollen, backen, abkühlen lassen und mit Frischkäse, Schinken, Käse und Salat füllen.
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11Lachs Dill Cracker: Räucherlachs mit Frischkäse, Schnittlauch und Zitrone mischen, zwischen zwei Cracker streichen und den Rand in fein gehacktem Dill wälzen.
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12Anrichten: Alle Teile auf dem Board verteilen, Lücken mit restlichem Obst oder Nüssen füllen und direkt servieren.
Tipps


2 Kommentare zu “Foodboard Brunch, so einfach machst du 10 Fingerfood Rezepte selbst”
Ganz toll! Lieben Dank für die ausführliche Beschreibung. Ich werde es probieren.
Lieben Dank und viel Freude.