Schnellste Sushi der Welt
Dieses Rezept erspart dir die Roll-Mattscheibe und die Fummel Arbeit. Der Reis wird klassisch mit Reisessig, Zucker und Salz abgeschmeckt, kühlt kurz ab und wandert dann schichtweise in eine Auflaufform: unten Räucherlachs, darauf Avocado, oben der Reis, Nori on top. Einmal stürzen, mit Sriracha-Mayo und Sesam toppen, in Stücke schneiden – fertig.
Das Ergebnis ist saftig, kompakt und lässt sich gut teilen. Perfekt, wenn du Sushi-Gelüste hast, aber keine Zeit für Maki & Co.
Manchmal soll es Sushi sein, aber wie bitte gestalten wir dies ohne dieses ganze Sushi Zubehör- ohne großes Rollen und ohne Spezialwerkzeug. Genau dafür ist dieses Rezept gedacht. Der Ablauf ist klar: Reis kochen, würzen, schichten, stürzen – und schon steht eine Platte auf dem Tisch, von der alle gern ein Stück nehmen.
Start ist der Reis. Nimm Sushi-Reis, zur Not geht auch Milchreis, weil die Körner ähnlich kleben. Während der Reis gart, rührst du Reisessig, Zucker und Salz, bis sich alles gelöst hat. Diese Mischung kommt über den noch heißen Reis. Vorsichtig unterheben, damit die Körner nicht zerdrückt werden. Dann den Reis abkühlen lassen – lauwarm bis kalt, sonst wird die Avocado später weich und der Lachs verliert an Struktur.
Fürs Schichten legst du eine Auflaufform mit Frischhaltefolie aus. Das macht das Stürzen am Ende leichter. Unten verteilst du den Räucherlachs dicht an dicht, ohne Lücken, damit die Oberfläche später schön gleichmäßig aussieht. Darüber kommen Avocadoscheiben. Wähle eine reife, aber noch schnittfeste Frucht – so bleibt die Lage stabil. Jetzt gibst du den abgekühlten Reis darauf und drückst ihn sanft an. Es reicht, wenn er verbunden ist; zu viel Druck macht die Schicht zu kompakt. Zum Schluss legst du die Nori-Blätter als „Deckel“ auf. Sie helfen, die Form zu halten und bringen das typische Algenaroma mit.
Sriracha-Mayo in dünnen Linien, weißer und schwarzer Sesam, auf Wunsch eine Prise Salz.
Beim Schneiden hilft ein scharfes Messer, dass du kurz anfeuchtest. In Rechtecke oder Quadrate teilen – wie bei Brownies. Servieren kannst du direkt von der Platte, dazu etwas Sojasoße am Rand. Reste halten im Kühlschrank bis zum nächsten Tag, am besten luftdicht verpackt.
Variationen gehen schnell: vegetarisch mit Gurke statt Lachs, plus etwas Frischkäse als Bindung; pikant mit dünnen Jalapeño-Scheiben; oder du tauschst Sriracha-Mayo gegen Wasabi-Mayo. Wenn du mehrere Nori-Lagen möchtest, kannst du eine zweite Platte bauen und beide übereinander stürzen. Das Grundprinzip bleibt gleich: wenig Handgriffe, sauberer Aufbau, gutes Ergebnis. So bekommst du Sushi-Feeling auch an Tagen, an denen es einfach schnell gehen soll.
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Vorbereitung
10 Minuten
2
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Zubereitung
10 Minuten
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Gesamtzeit
25 Minuten
2
Zutaten
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250 g Sushi-Reis (alternativ Milchreis)
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3 EL Reisessig
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1 EL Zucker
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1 TL Salz
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200 g Räucherlachs
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2 Stück Algenblätter (Nori-Blätter)
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Sriracha-Mayo
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weißer und schwarzer Sesam
Gewürze
Zubereitung
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1Den Reis nach Packungsanleitung kochen.
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2Während der Reis kocht, Reisessig, Zucker und das Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Die Mischung über den heißen Reis geben und gut vermengen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
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3Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen. Unten den Räucherlachs gleichmäßig verteilen.
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4Darauf die in Scheiben geschnittene Avocado legen. Dann den abgekühlten Sushi-Reis darüber geben und leicht andrücken. Zum Schluss die Nori-Blätter darauflegen.
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5Mit einem Stück Backpapier abdecken, die Form einmal vorsichtig umdrehen und das Sushi aus der Form stürzen. Mit Sriracha-Mayo, weißem und schwarzem Sesam sowie etwas Salz toppen.
Tipps


2 Kommentare zu “Schnellste Sushi der Welt”
Das war das schnellste und leckerste Sushi überhaupt…richtig super
Dankeschön für die lieben Worte.